Permakultur

In unserem Treffen am 16. März 2010
ging es um Permakultur, Bodenpflege und Kompost, Schafsmist als Dünger, wie Kuh-und Pferdemist verwendet werden kann, Tiere als Bodenbearbeiter, Laufenten und Igel gegen Nacktschnecken, Mischkulturen und platzsparende Beetkulturen, Weiden-Flechtzaun, um das “Projekt Gartenhaus”, um den “Aktionstag Pflanzenvielfalt” am 22. Mai und um die Aktion “Kunst im Garten”. Gemeinsam mit einer Schulklasse wollen wir Kunstobjekte aus Naturmaterialien schaffen und damit die Gartenlandschaft schmücken.

Das nächste Mitgliedertreffen ist am Freitag, den 23. April um 19:30 im Netzwerk am Turm.

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Naturerlebnis-Garten

Ein Garten als Biotop?
Ein Natur-Garten oder ein Garten als Erlebnis-Raum für Kinder und alle, die gerne experimentieren und spielerisch mit den Elementen Erde, Pflanze, Wasser, Feuer, Luft in Berührung kommen?

Warum nicht?

Hier gibt es Anregungen dazu:

Erlebnisberichte aus dem Interkulturellen Garten Bad Kreuznach von Tamara Fitz

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Besuch von Christa Müller von der Stiftung Interkultur

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Wir danken Christa Müller für Ihren Besuch im Interkulturellen Garten Bad Kreuznach!

Bei der Gartenbegehung, der Besichtigung des geplanten Bürgerparks im Bereich Soziale Stadt Bad Kreuznach und während des Vortrags von Christa Müller über Erfahrungen der interkulturellen Arbeit  fanden aufschlussreiche Gespräche statt.

Interkulturelle Garten-Kultur
Wir fragten uns: Wie können wir
- die
individuelle und gesellschaftliche Vielfalt vor Ort nutzen ?
-
Konflikte erkennen und benennen
-
soziales Lernen praktizieren
- zu
Engagement motivieren
-
Naturwahrnehmung nachhaltig fördern
-
Naturressourcen mit Alltag verbinden,
z.B. durch
Nutzgärten in der Stadt

Notizen / Zitate:
“Im Garten fragen wir: Was bringen die Menschen mit?
Welches sind die Vorstellungen, Erwartungen und Träume der Beteiligten? Welche Gemeinsamkeiten, welche Unterschiede gibt es?”

“Eigeninteressen, Interesse am Anderen und Gemeinschaftsinteresse sind spontan in jedem von uns vorhanden und können genutzt werden.”

“Das öffentliche Interesse an den Interkulturellen Gärten und ihren Akteuren wächst, denn die moderne Gesellschaft ist auf aktive Bürger angewiesen.”

“Lokale Möglichkeiten der Verwirklichung haben für Migranten einen wichtigere Bedeutung als nationale Ziele.”

“Die positive Wirkung von Natur auf die Psyche und das Lernen sind Teil der vielfältigen Möglichkeiten der Gartenpraxis.”

“Konflikte werden im Garten konkret sichtbar, benennbar und dadurch leichter verständlich.”

“Jeder Garten ist anders. Menschen, Umgebungen und Rahmenbedingungen sind immer individuell. Es gibt kein Erfolgsrezept. Umso wichtiger sind Experimentierfelder, in denen bisher Unerprobtes in reale Erfahrung umgesetzt werden kann. Hilfreich dabei ist eine kontinuierliche Projektbegleitung z.B. durch eine Person mit Mentorenfähigkeiten.”

“Vermittlung by doing” …

Zusammenfassung:
Jeder Mensch bringt seine Welt und seine Fähigkeiten mit in den Garten. Damit daraus im ersten Schritt ein positiver Erfahrungsraum für alle Beteiligten entsteht, sind das Üben von Aufmerksamkeit, Anteilnahme, Zurücknehmen allzu fester Vorstellungen, Geduld, Nachsicht und Mut von Nutzen.
Die Bereitschaft zur Offenheit kann nicht vorrausgesetzt werden.
Eine neue Art des Umgangs miteinander muss erst gestaltet werden. Potentiale sind da, sie schlummern in uns allen …

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Was wächst hier? Gartenbegehung

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Garten 2008

Der Garten verändert sich

Neue Gärtner sind hinzugekommen.
Neue Anbaumethoden und Gestaltungsideen werden im Garten ausprobiert:

Beet-Landschaften entstehen. Aus Erde werden Felder, Hügel und Gräben geformt.
Der Boden wird gründlich bearbeitet, gesiebt und geebnet.

Dicke Bohnen, Radieschen, Rote Beete, Basilikum, Koriander und Iranischer Lauch aus iranischen Samen, Kürbis, Zucchini, Tomaten, Mais tragen auch in diesem, dem inzwischen dritten Gartenjahr.

Wildbeete und Ackerflora bekommen auch Raum.
Wo kein Gemüse gepflegt wird, blühen Wegwarte und Pastinake. Minzteppiche mischen sich unter Erdbeeren, meterlange Kürbisranken bedecken die Beete, Ringelblume und Petersilie säen sich selbst aus. Was sich selbst überlassen wird, wuchert, trägt aber auch Früchte, wie z.B: die Himbeeren.
Auf der ungemähten Wiese blühen Rotklee und Wilde Möhre.
Im September leuchten die Blüten des Topinambur. Weisse Astern schimmern und es summt von hunderten von Bienen.
Nachtkerze, Dost und Karde verstreuen ihre Samen und die Walnüsse reifen, fallen, werden gesammelt.

Auch im Oktober gibt die Asternblüte Nahrung für Schmetterlinge wie Tagpfauernauge und Taubenschwänzchen.

Die vor zwei Jahren gepflanzten Apfelbäume haben zum ersten Mal getragen!

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Kräuter-Beet 2007

Kraeuterbeet 2007

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Bunter Herbst 2006

Bis in den Oktober war der ganze Garten bunt.
Wir pflückten bunte Blumensträusse für die Interkulturellen Wochen und ernteten Kürbisse für das Erntedankfest. Die kühlere Zeit brachte eine zweite Radieschen-und Kräuterernte. Bei strömendem Regen feierten wir ein Fest im gemütlichen Zelt mit Kürbissuppe und leckeren Gerichten aus aller Welt.

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Zum Kürbis-Schnitzen für Kinder war Einiges los.

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Sommer-Sonntage und reiche Ernte 2006

Reiche Ernte hatten wir schon im ersten Jahr:
Nach der Trockenheit im Frühsommer gab es im August Regen. Und es war heiss. Tomaten, Chilis und Mais trugen reichlich. Kräuter verströmten ihren Duft in der Sommerhitze.
Blumen zogen Schmetterlinge an.

Sonntags trafen sich die Familien zum Grillen.
Da wurde einfach vom Strauch gepflückt, was gerade reif war und es schmeckte herrlich frisch, aromatisch und würzig.

Die Kinder hatten Spass beim Spielen im Freien und beim Toben und später gab es auch noch gemeinsame Pflanz-und Freischneide-Aktionen. Da konnten sie dann so richtig mithelfen und Tiere und Pflanzen im Garten entdecken.

Sonntag im Garten

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Sommer 2006

Schon im Mai wurde es heiss und trocken.
Zum Glück gab es Wasser für die zarten Sämlinge.
Mulch schützte den Boden.

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Wir pflanzten und sähten Zwiebeln, Spinat, Gurken, Bohnen, Dill, Basilikum, Tomaten, Koriander, Kürbsse und Sommerblumen.

Roter Mohn blühte überall.

Hochbeet Kraeuter Wiese

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Hügelbeete

Auf dem ehemaligen Weinberg ist der Boden steinig und lehmig.
Versuche mit Hügelbeeten zeigten:
Beete in voller Sonne brauchten zuviel Wasser.
Beete im Halbschatten brachten Ernten bis in
den Dezember.

Huegelbeet

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Frühling 2006

Es gab viel zu tun … und gemeinsam packten wir es an: Wir bauten ein Gartentor und reparierten den Zaun. Wir pflanzten Obstbäume, bauten eine Wasserleitung und legten einen Kompostplatz an.
Wir bereiteten die Beete vor. Dabei lernten wir den Boden kennen. Die ersten Aussaaten waren Radieschen und Salat. Das war dann auch unsere erste Ernte im ersten Jahr!

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